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Orientierungspraktikum

Orientierungspraktikum

Das Praktikum dauert drei Wochen und kann unmittelbar nach dem Abitur, also vor Beginn des Studiums angetreten werden. Das Orientierungspraktikum dient dem Kennenlernen der Schule aus der Sicht einer Lehrkraft und einer ersten Überprüfung der Eignung und Neigung für den angestrebten Beruf. Deshalb muss mindestens eine Woche an einer öffentlichen oder staatlich anerkannten privaten Schule verbracht werden. Es empfiehlt sich, während des Praktikums mehrere Schularten kennen zu lernen; jedoch sollte (außer im Lehramt Gymnasium) eine Woche in der Schulart, in der man studiert oder studieren möchte, absolviert werden. Innerhalb des Studiums muss es spätestens abgeleistet werden, bevor man das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum beginnt.

Zur Bescheinigung des Orientierungspraktikums gibt es spezielle Vordrucke des Praktikumsamtes, die verpflichtend verwendet werden müssen. Ein Eintrag in mein Campus erfolgt nicht. Das Orientierungspraktikum ist Voraussetzung für das pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum – dieses wird eingetragen und bildet somit das Orientierungspraktikum mit ab.

Anerkennungsmöglichkeiten bestehen z.B. bei längerer ehrenamtlicher Tätigkeit im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Nähere Informationen erhalten Sie bei der Studienberatung und den Praktikumsämtern.

GS Grundschule

  • Die Praktikumsplätze suchen Sie sich nicht selbst.
  • Kontakt wird über das zuständige Schulamt hergestellt.
  • Zwei Wochen dürfen in vorschulischen Einrichtungen geleistet werden.

MS Mittelschule

  • Die Praktikumsplätze suchen Sie sich nicht selbst.
  • Kontakt wird über das zuständige Schulamt hergestellt.

RS Realschule

  • Alternativ können Sie an der Lehr:werkstatt teilnehmen, und müssen dann kein Orientierungspraktikum mehr machen.

GYM Gymnasium

  • Alternativ können Sie an der Lehr:werkstatt teilnehmen, und müssen dann kein Orientierungspraktikum mehr machen.

Betriebspraktikum

Betriebspraktikum

Alle Lehramtsstudierenden müssen ein Betriebspraktikum in einem Produktions-, Weiterverarbeitungs-, Handels- oder Dienstleistungsbetrieb im Umfang von acht Wochen ableisten, um einen Einblick in das Berufsleben außerhalb der Institution Schule zu erhalten. Den Praktikumsplatz sucht man sich selbst, eine Anmeldung oder Vermittlung über die Universität findet nicht statt. Um eine spätere Anerkennung durch die Prüfungsämter zu erleichtern, ist es sinnvoll, die Tätigkeit stichpunktartig zu beschreiben. Wichtig ist, dass das Praktikum keine pädagogische Tätigkeit umfasst. Die vorgeschriebene Praxiserfahrung kann man auch durch eine qualifizierte Ferienarbeit erwerben, die über Kassieren, Kaffee kochen, Lagerarbeiten etc. hinausgeht. Der Praktikumsnachweis ist spätestens bei der Anmeldung zum Ersten Staatsexamen erforderlich. Das Betriebspraktikum kann zwar in einzelne Abschnitte von jeweils mindestens zwei Wochen aufgeteilt werden, dennoch empfiehlt es sich, das Praktikum ganz oder teilweise vor Aufnahme des Studiums abzuleisten.

Sonderregelungen/Besonderheiten:

  • Unterrichtsfach Wirtschaft
    An die Stelle des Betriebspraktiums tritt hier das kaufmännische Praktikum. Dieses umfasst für LA GYM vier Monate § 84 (1) 2 LPO I bzw. drei Monate für das LA GS, MS und RS § 58 (1) 2 LPO I .
  • MS Mittelschule
    Studierende sollen einen Teil des Praktikums zusammen mit (von ihnen betreuten) SchülerInnen im gleichen Betrieb ableisten.
  • Prinzipiell kann das Praktikum auch im Ausland absolviert werden, allerdings muss diesbezüglich eine Genehmigung durch das Kultusministerium erfolgen.
  • Anerkennung einer Berufsausbildung
  • keine Anerkennung von ehmaligem Wehr- oder Zivildienst

Zur Bescheinigung des Betriebspraktikums gibt es Vordrucke, die verpflichtend verwendet werden müssen.

Pädagogisch-didaktisches Praktikum 6 LP

Pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum

Dieses Praktikum umfasst 150-160 Stunden. Die Teilnahme an einer entsprechenden Lehrveranstaltung an der Universität, ist zur Zeit nicht verpflichtend, da es (noch) kein umfassendes Angebot gibt. Es werden einzelne Begleitveranstaltungen angeboten, deren Besuch empfohlen wird. Sobald eine vollständige Angebotsdeckung durch die Universität gesichert ist, wird der Besuch der Veranstaltungen obligatorisch.
Das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum setzt das Orientierungspraktikum voraus und ist Zulassungsvoraussetzung zum Staatsexamen in den Erziehungswissenschaften.

GS Grundschule

Das Praktikum wird zwingend in zwei Teilen als schulpädagogisches Blockpraktikum und als fachdidaktisches Blockpraktikum mit jeweils 3 LP angeboten. Es dauert 15 Tage. Das schulpädagogische Blockpraktikum kann bei Lehramt GS als Teil der GOP gewählt werden. Daher sollte es nach dem 1. oder 2. Semester abgeleistet werden. Dazu ist der Besuch eines zugehörigen Grundkurses verpflichtend. Das fachdidaktische Blockpraktikum kann frühestens nach dem 2. und sollte spätestens nach dem 4. Semester abgelegt werden. Es dauert ebenfalls 15 Tage und wird in einem der drei Fächer der Fächergruppe abgeleistet.
Die Anmeldung erfolgt beim zuständigen Praktikumsamt, dort und am schwarzen Brett werden auch die Fristen bekanntgegeben.

MS Mittelschule

Hier wird das Praktikum zwingend in zwei Teilen als schulpädagogisches Blockpraktikum und als fachdidaktisches Blockpraktikum mit jeweils 3 LP angeboten. Es dauert 15 Tage. Das schulpädagogische Blockpraktikum kann bei Lehramt MS als Teil der Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) gewählt werden. Daher sollte es nach dem 1. oder 2. Semester abgeleistet werden. Dazu ist der Besuch eines zugehörigen Grundkurses verpflichtend. Das fachdidaktische Blockpraktikum kann frühestens nach dem 2. und sollte spätestens nach dem 4. Semester abgelegt werden. Es dauert ebenfalls 15 Tage und wird in einem der drei Fächer der Fächergruppe abgeleistet.
Die Anmeldung erfolgt beim zuständigen Praktikumsamt, dort und am schwarzen Brett werden auch die Fristen bekanntgegeben.

RS Realschule

Das Praktikum kann als eine Einheit innerhalb eines Jahres oder in zwei Teilen abgeleistet werden. Insgesamt werden 6 LP vergeben. Der Beginn im Frühjahr war 2017 letztmalig möglich, jetzt startet das Praktikum immer zum Schuljahresbeginn mit der Lehrerkonferenz im Herbst. Ortswünsche können geäußert werden. Die Anmeldung erfolgt beim Praktikumsamt für RS bis spätestens 15. April eines Jahres.
Alternativ können Sie an der Lehr:werkstatt teilnehmen, und müssen dann kein pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum und kein Orientierungspraktikum mehr ableisten.

 

GYM Gymnasium

Hier wird das gesamte pädagogisch-didaktische Praktikum mit 5 LP bewertet. Das Praktikum muss innerhalb von zwei aufeinander folgenden Schulhalbjahren abgeleistet werden. Wird an der Universität eine Begleitveranstaltung dazu angeboten, muss diese besucht werden. Die PraktikantInnen können sich selbst eine Schule suchen und leiten diese an das Praktikumsamt weiter. Die Anmeldung erfolgt beim Praktikumsamt für GYM für Praktika im 1. Schulhalbjahr bis spätestens 1. Juni bzw. für Praktika im 2. Schulhalbjahr bis 1. Dezember.
Alternativ können Sie an der Lehr:werkstatt teilnehmen, und müssen dann kein pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum und kein Orientierungspraktikum mehr ableisten.

Studienbegleitendes fachdidaktisches Praktikum 5 LP

Studienbegleitendes-fachdidaktisches Praktikum

Dieses Praktikum findet während eines Semesters einmal pro Woche statt und umfasst dabei mindestens vier Stunden Unterricht einschließlich Besprechung. Dazu findet eine obligatorisch zu besuchende fachdidaktische Begleitveranstaltung statt.

GS Grundschule

Das Praktikum findet nur im Wintersemester statt. Es ist im 3. oder 5. Semester im gewählten Unterrichtsfach abzuleisten. Die Anmeldung erfolgt beim zuständigen Praktikumsamt, dort und am schwarzen Brett werden auch die Fristen bekanntgegeben.

MS Mittelschule

Das Praktikum findet nur im Wintersemester statt. Es ist im 3. oder 5. Semester im gewählten Unterrichtsfach abzuleisten. Die Anmeldung erfolgt beim zuständigen Praktikumsamt, dort und am schwarzen Brett werden auch die Fristen bekanntgegeben.

RS Realschule

Studierende dieser Lehramtsstudiengänge sollen das Praktikum nicht vor dem 3. und nach Möglichkeit nicht nach dem 5. Semester ableisten. Es muss zwingend in einem der studierten Unterrichtsfächer (nicht im Erweiterungsfach!) abgeleistet werden. Die Anmeldung erfolgt beim betreffenden Praktikumsamt für Realschulen. Der Anmeldeschluss ist der 15.04. eines Jahres für das folgende Winter- und das darauf folgende Sommersemester.

Beispiele:

  • Sommersemester 2019: Anmeldeschluss 15.04.2018
  • Wintersemester 2019/20: Anmeldeschluss 15.04.2019
  • Sommersemester 2020: Anmeldeschluss 15.04.2019
  • Wintersemester 2020/21: Anmeldeschluss 15.04.2020

Beachten Sie: Bei manchen Fächern findet das Praktikum nur im Wintersemester bzw. nur im Sommersemester statt. Genaueres erfahren Sie bei den Beratern der jeweiligen Fächer. Dies kann u. U. auch zu längeren Wartezeiten (über ein Jahr!) führen.

Angebot der Fächer im Lehramt Realschule

(Da diesbezüglich auch Änderungen erfolgen können, sind die Angaben ohne Gewähr.)

Angebot nur im Wintersemester: Biologie, Chemie, Französisch, Geographie, Informatik, Kunst, Musik, Physik, Sozialkunde, Sport (männlich/weiblich) sowie Wirtschaftswissenschaft
Mathematik (Die RS-Studierenden sollten zumindest im 5. Fachsemester sein.)

Angebot nur im Sommersemester: Evangelische Religionslehre

Angebot im Winter- und Sommersemester: Germanistik und Englisch

GYM Gymnasium

Studierende dieser Lehramtsstudiengänge sollen das Praktikum nicht vor dem 3. und nach Möglichkeit nicht nach dem 5. Semester ableisten. Es muss zwingend in einem der studierten Unterrichtsfächer (nicht im Erweiterungsfach!) abgeleistet werden. Die Anmeldung erfolgt beim betreffenden Praktikumsamt für Gymnasien. Der Anmeldeschluss ist der 15.04. eines Jahres für das folgende Winter- und das darauf folgende Sommersemester.

Beispiele:

  • Sommersemester 2019: Anmeldeschluss 15.04.2018
  • Wintersemester 2019/20: Anmeldeschluss 15.04.2019
  • Sommersemester 2020: Anmeldeschluss 15.04.2019
  • Wintersemester 2020/21: Anmeldeschluss 15.04.2020

 

Beachten Sie: Bei manchen Fächern findet das Praktikum nur im Wintersemester bzw. nur im Sommersemester statt. Genaueres erfahren Sie bei den Beratern der jeweiligen Fächer. Dies kann u. U. auch zu längeren Wartezeiten (über ein Jahr!) führen.

Angebot der Fächer im Lehramt Gymnasium

(Da diesbezüglich auch Änderungen erfolgen können, sind die Angaben ohne Gewähr.)

Angebot nur im Sommersemester:
ab Schuljahr 2017/18 Mathematik (Die GY-Studierenden sollten zumindest im 7. Fachsemester sein.)

 

Zusätzliches studienbegleitendes Praktikum (nur GS und MS) 3 LP

GS Grundschule

Dieses Praktikum ist stets das letzte Praktikum und wird im Wintersemester mittwochs angeboten. Es findet für das LA an GS stets in 1./2. Klassen statt und wird von der Grundschuldidaktik betreut. Das zusätzliche studienbegleitende Praktikum kann nur im 5. oder 7. Semester abgeleistet werden. Es hängt vom jeweils gewählten Fach ab, ob eine Begleitveranstaltung angeboten wird. Die LP werden in den Didaktiken der Grundschule im Bereich Grundschulpädagogik verrechnet.

MS Mittelschule

Dieses Praktikum ist stets das letzte Praktikum und wird im Wintersemester mittwochs angeboten. Beim LA an MS kann das Praktikum in einem der drei Fächer aus der Fächergruppe abgelegt werden. Es darf jedoch nicht das gleiche Fach wie im studienbegleitenden fachdidaktisches Praktikum sein. Das zusätzliche studienbegleitende Praktikum kann nur im 5. oder 7. Semester abgeleistet werden. Es hängt vom jeweils gewählten Fach ab, ob eine Begleitveranstaltung angeboten wird.

Lehr:werkstatt (nur RS und GYM)

 

RS GYM

Viele Studierende wünschen sich, besser auf den Lehrerberuf vorbereitet zu sein. Gleichzeitig sehen sich die Lehrkräfte von heute mit vielfältigen Anforderungen konfrontiert (Ganztagsschule, steigende Heterogenität der Schulklassen etc.). Im Schulalltag bleibt wenig Zeit, um neue Konzepte und Methoden im Unterricht zu erproben. Dieser Situation begegnet die BMW Stiftung Herbert Quandt in ihrem Projekt Lehr:werkstatt.

Eine Lehrkraft (der Lehr:mentor) und ein Lehramtsstudierender (der Lehr:werker) bilden ein Tandem und arbeiten über ein Schuljahr hinweg zusammen. In zwei drei- bis vierwöchigen Blöcken während der vorlesungsfreien Zeiten sowie einen Tag pro Woche während der Semester begleitet der Lehr:werker seinen Lehr:mentor aktiv im Unterricht.

Er unterstützt den Lehr:mentor mit steigender Lernkurve in immer größerem Umfang – von gemeinsamer Vor- und Nachbereitung über Teamteaching bis zur Planung von Schul­veranstaltungen. Der Lehr:werker gewinnt einen frühen und realistischen Einblick in sein künftiges Berufsfeld und bekommt die Gelegenheit, seine Eignung und sein theoretisches Wissen zu reflektieren (und nebenbei zwei Pflichtpraktika durch die Lehr:werkstatt zu ersetzen). Durch den Unterricht im Tandem entsteht für den Lehr:mentor die Möglichkeit, Neues zu erproben. Festgesetzte Bilder sowie „eingeschliffene“ Vorgehens­weisen werden aufgebrochen. Gleichzeitig kann der Unterricht stärker individualisiert werden. Die Schülerinnen und Schüler in den Lehr:werkstatt-Klassen profitieren von einer intensiven und differenzierten Betreuung.

Um möglichst gut funktionierende Tandems zu bilden, berücksichtigt die Stiftung bei der Auswahl Fachrichtungen, Erfahrungen sowie die jeweilige Persönlichkeit der Teilnehmer.

In einem Einführungsworkshop klären Lehr:mentor und Lehr:werker ihre Rollen, Aufgaben und Erwartungen und einigen sich auf eine Ausgestaltung des Leitthemas „individuelle Förderung“ (z. B. Erstellen von Kompetenz­profilen von Schülern mit anschließender Förderung schwacher Schüler). Die Praxisphase an der Schule wird durch Kompetenz­workshops zu Themen wie Teamteaching oder Kompetenzorientierung ergänzt, um die Lehr:werker besser für die Herausforderungen des Lehrerberufs zu rüsten und den Tandems neue Impulse für die Zusammenarbeit zu geben. An der Universität reflektieren die Lehr:werker ihre Erfahrungen in einem Begleitseminar.

Seit fünf Jahren findet die Lehr:werkstatt der BMW Stiftung Herbert Quandt bereits an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg statt. Im Schuljahr 2013/14 startete auch die FAU Erlangen-Nürnberg in der Lehr:werkstatt.

Die Anmeldung erfolgt über die Seite der BMW Stiftung Herbert Quandt.

Häufige Fragen

Wie kann ich mir etwas als Praktikum anerkennen lassen?

Gegebenenfalls haben Sie auch schon Praktika abgeleistet oder eine Berufsausbildung absolviert: die Prüfung, ob diese auf das nun studierte Lehramt übertragbar sind, wird durch das Praktikumsamt Ihres nun studierten Lehramts direkt vorgenommen:

Die Anerkennung Ihrer Praktika reichen Sie im entsprechenden Prüfungsamt ein.

Wie werde ich Lehr:mentorIn?

Bewerben können Sie sich für das jeweils kommende Lehr:werkstatt-Jahr immer zwischen Ende Januar und Ende April über www.matchingtool.org. Weitere Informationen finden Sie unter www.lehrwerkstatt.org und persönlich über den angegebenen Kontakt.

Was passiert, wenn Lehr:werkerIn und Lehr:mentorIn eine unterschiedliche Fächerkombination haben?

Es kann vorkommen, dass das gebildete Tandem nur ein Fach gemeinsam hat. In diesen Fällen findet sich im Kollegium fast immer eine weitere Lehrperson, die die Rolle einer ZweitmentorIn übernimmt.

Welche Verpflichtungen gehe ich ein?

Der/Die Lehr:werkerIn verpflichtet sich zur Teilnahme an der Lehr:werkstatt für die Dauer des Schuljahres. Er/Sie hat im Vorfeld geprüft, ob sich die Lehr:werkstatt mit dem Studienpensum der beiden Semester gut vereinbaren lässt. Obligatorisch ist die Teilnahme an den Kompetenzworkshops sowie der Einführungs- und Abschlussveranstaltung und die Arbeit mit dem Online-Portfolio.

Wie erhöhe ich meine Chancen, gematcht zu werden?

Je mobiler Sie sind, umso besser sind die Matchingmöglichkeiten. Viele Schulen, die weiter vom Uni-Standort entfernt sind, zeigen eine hohe Bereitschaft, sich auf die Bedürfnisse der Lehr:werkerInnen einzurichten. Die meisten Schulen in angrenzenden Landkreisen sind auch gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und damit mit dem Semesterticket erreichbar.

Was erhalte ich für meine Teilnahme?

Lehrkräfte erhalten ein Zertifikat für die einjährige Teilnahme am Projekt. Die einzelnen Kompetenzworkshops werden außerdem als Fortbildungen bescheinigt.

Wie werde ich Lehr:werkerIn?

Bewerben können Sie sich für das jeweils kommende Lehr:werkstatt-Jahr immer zwischen Ende Januar und Ende April über www.matchingtool.org. Weitere Informationen finden Sie unter www.lehrwerkstatt.org und persönlich über den angegebenen Kontakt.

Kann ich Lehr:werkerIn an meiner ehemaligen Schule werden?

Um für die Studierenden den Rollenwechsel von der SchülerInnenrolle zur Rolle der Lehrperson möglichst reibungslos zu gestalten, werden keine Tandems mit Lehrkräften der ehemaligen Schule der Studierenden gebildet.

Wie erhöhe ich meine Chancen, gematcht zu werden?

In der Vergangenheit hat es sich gezeigt, dass es wenig gewinnbringend für beide TandempartnerInnen ist, wenn das Tandemfach beispielsweise nur zwei Stunden an zwei verschiedenen Tagen unterrichtet wird. Prüfen Sie also vorab, mit welchem Ihrer Fächer eine Teilnahme an der Lehr:werkstatt praktikabel ist.

Welche Verpflichtungen gehe ich ein?

Der/Die Lehr:mentorIn verpflichtet sich zur Teilnahme an der Lehr:werkstatt für die Dauer des Schuljahres. Er/Sie ist auf eine ausreichende Anzahl an Schulstunden bedacht, sodass eine Beteiligung der/s Studierenden gewährleistet ist. Eine Teilnahme an den Kompetenzworkshops ist nicht verpflichtend, aber v.a. für die Stärkung des Teamgeistes im Tandem wünschenswert.

Ist die Lehr:werkstatt zeitlich mit einem Vollzeitstudium vereinbar?

Die Lehr:werkstatt ist darauf ausgelegt, sich gut mit einem Vollzeitstudium vereinbaren zu lassen. Die Richtdauer während des gesamten Lehr:werkstatt-Jahres beträgt 225 – 260 Stunden. Diese könnten sich folgendermaßen auf die einzelnen Bausteine der Lehr:werkstatt verteilen:
  • Erste Blockphase: 3-4 Wochen, bei 4 – 5 Stunden täglich: 60 – 100 Stunden
  • Studienbegleitende Phase WiSe: 10 Wochen, 4 – 5 Stunden je Woche: 40 – 50 Stunden
  • Zweite Blockphase: 3-4 Wochen, bei 4 – 5 Stunden täglich: 60 – 100 Stunden
  • Studienbegleitende Phase SoSe: 6 Wochen, 4 – 5 Stunden je Woche: 24 – 30 Stunden

Die Ausgestaltung in jedem Tandem erfolgt individuell – Lehr:mentorIn und Lehr:werkerIn stimmen sich über die zeitliche Verteilung der Stunden ab und gestalten diese so, dass es für ihr Tandem optimal ist.

Erhalte ich Leistungspunkte (ECTS) für die Teilnahme?

Die Teilnahme am PLUS-Programm kann als Seminar des Moduls Schulpädagogik II mit 5 [LP] angerechnet werden.

Kann ich trotz bereits absolvierter Pflichtpraktika teilnehmen?

Durch die Lehr:werkstatt können zwei Praktika der LPO 1 ersetzt werden: das Orientierungs-praktikum und das pädagogisch-didaktische Praktikum.

Wurden beide Praktika bereits absolviert, steht dies der Teilnahme an der Lehr:werkstatt nicht im Wege. Ganz im Gegenteil: Die dort gesammelte Schulerfahrung kann gewinnbringend in das Lehr:werkstatt-Jahr miteinfließen; das Engagement in der Lehr:werkstatt stellt eine zusätzliche Qualifikation dar.

Wie erfolgt die Anrechnung der Lehr:werkstatt als Orientierungs- und pädagogisch-didaktisches Praktikum?

Alle bestätigten Tandems werden von den zuständigen Praktikumsämtern offiziell zugeteilt. Die Praktikumsämter gewährleisten, dass die Lehr:werkstatt nach Ableistung des Schuljahres als Ersatz für Orientierungs- und pädagogisch-didaktisches Praktikum anerkannt werden kann. Ausgestellt werden die entsprechenden Bescheinigungen von der Schulleitung der jeweiligen Lehr:werkstatt-Schule.

Was passiert, wenn Lehr:werkerIn und Lehr:mentorIn eine unterschiedliche Fächerkombination haben?

Es kann vorkommen, dass das gebildete Tandem nur ein Fach gemeinsam hat. In diesen Fällen hat die Erfahrung gezeigt, dass sich im Kollegium fast immer eine weitere Lehrperson findet, die bereit ist, die Rolle einer ZweitmentorIn zu übernehmen.

Ich kann an einer Veranstaltung der Lehr:werkstatt nicht teilnehmen. Was soll ich tun?

Die Teilnahme an Kompetenzworkshops ist verpflichtend. Aus diesem Grund behalten wir uns vor, bei unentschuldigtem Fehlen kein Zertifikat auszustellen. Sollten Sie begründet verhindert sein, setzen Sie sich mit uns in Kontakt.

Welche Schulen haben bisher teilgenommen?

Gymnasien

  • Adam-Kraft-Gymnasium Schwabach
  • Christian-Ernst-Gymnasium Erlangen
  • Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium Lauf a.d.Pegnitz
  • Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Oberasbach
  • Dürer-Gymnasium Nürnberg
  • Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim
  • Emmy-Noether-Gymnasium Erlangen
  • Franz-Ludwig-Gymnasium Bamberg
  • Friedrich-Alexander-Gymnasium Neustadt a.d.Aisch
  • Geschwister-Scholl-Gymnasium Röthenbach a.d.Pegnitz
  • Gymnasium Carolinum Ansbach
  • Gymnasium Eckental
  • Gymnasium Fridericianum Erlangen
  • Gymnasium Höchstadt a.d.Aisch
  • Gymnasium Scheinfeld
  • Gymnasium Stein
  • Heinrich-Schliemann-Gymnasium Fürth
  • Helene-Lange-Gymnasium Fürth
  • Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium Windsbach
  • Maria-Ward-Gymnasium Bamberg
  • Melanchthon-Gymnasium Nürnberg
  • Neues Gymnasium Nürnberg
  • Ohm-Gymnasium Erlangen
  • Paul-Pfinzing-Gymnasium Hersbruck
  • Sigmund-Schuckert-Gymnasium Nürnberg
  • Staatliches Gymnasium Wendelstein
  • Städtische Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg
  • Städtische Peter-Vischer-Schule Nürnberg
  • Städtisches Johannes-Scharrer-Gymnasium Nürnberg
  • Städtisches Labenwolf-Gymnasium Nürnberg
  • Städtisches Sigena-Gymnasium Nürnberg
  • Theresien-Gymnasium Ansbach
  • Wilhelm-Löhe-Schule Nürnberg
  • Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt
  • Willstätter-Gymnasium Nürnberg

Realschulen

  • Dietrich-Bonhoeffer-Schule Neustadt/Aisch
  • Hans-Böckler-Schule Fürth
  • Leopold-Ullstein-Realschule Fürth
  • Maria-Ward-Realschule Nürnberg
  • Markgraf-Georg-Friedrich-Realschule Heilsbronn
  • Peter-Henlein-Realschule Nürnberg
  • Peter-Vischer-Schule Nürnberg
  • Staatliche Realschule Erlangen l
  • Staatliche Realschule Hilpoltstein
  • Staatliche Realschule Langenzenn
  • Staatliche Realschule Nürnberg lll
  • Staatliche Realschule Röthenbach an der Pegnitz
  • Staatliche Realschule Schwabach
  • Städtische Adam-Kraft-Realschule Nürnberg
  • Wilhelm-von-Stieber-Realschule Roth

Kann ich mir meinen Nebenjob / meine qualifizierte Ferienarbeit oder ähnliches als Betriebspraktikum anerkennen lassen?

Die Prüfung der Anerkennung Ihres Nebenjobs / Ihrer qualifizierten Ferienarbeit oder ähnlichem als Betriebspraktikum wird ausschließlich durch das Praktikumsamt (RS bzw. GYM) direkt vorgenommen.

Beachten Sie dabei, dass diese Tätigkeit in einem Produktions-, Weiterverarbeitungs-, Handels- oder Dienstleistungsbetrieb stattgefunden haben muss.

Um eine Prüfung der Anerkennung zu erleichtern, ist es sinnvoll, die Tätigkeit stichpunktartig zu beschreiben. Wichtig ist, dass Ihr Nebenjob / Ihre qualifizierte Ferienarbeit oder ähnliches keine pädagogische Tätigkeit umfasst und über Kassieren, Kaffee kochen, Lagerarbeiten etc. hinausgeht.

Wo gebe ich meine Praktikumsbescheinigungen ab?

Verwenden Sie die praktikumsspezfischen Bescheinigungen und geben diese beim Prüfungsamt der FAU ab, dort werden die abgeleisteten Praktika in mein Campus eingetragen. Die Praktikumsämter für LA Gymnasium und Realschule sind für Anerkennungen zuständig und nicht für den Eintrag in mein Campus.

Muss ich vor Studienbeginn ein Praktikum ableisten?

Nein, es muss vor Studienbeginn kein Praktikum abgeleistet werden. Es wird jedoch in jedem Fall empfohlen das dreiwöchige Orientierungspraktikum vor dem Studium zu absolvieren. Besuchen Sie in Ihrem Praktikum mindestens eine Woche eine Schule jener Schulart, für die Sie Lehrer/in werden möchten.

Downloads

    Praktikumsämter

    Praktikumsamt für das Lehramt an Grund- und Mittelschulen
    Dr. Klaus Wild
    Telefon: 0911 5302-544
    E-Mail: klaus.wild@fau.de

    Praktikumsamt für die Realschulen in Mittelfranken

    Simone Lotter
    Telefon: 0911641068-3
    E-Mail: praktikumsamt@mb-rs-mittelfranken.de

    Praktikumsamt für die Gymnasien in Mittelfranken
    Katharina Seuring-Schönecker
    Telefon: 0911 23183-84
    E-Mail: praktikum@mb-gym-mfr.de

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