Lehr:werkstatt

 

Die Phase der Tandemzusammenstellung für das Schuljahr 2025/26 ist abgeschlossen. 49 Studierende des Lehramts Realschule und Gymnasium freuen sich darauf, ab September an der Seite ihrer Mentoring-Lehrkräfte für ein ganzes Schuljahr tief in die Praxis des Lehrberufs einzutauchen.

Lehramtsstudentin Selina hat am Projekt Lehr:werkstatt teilgenommen und selbst unterrichtet. Hier erzählt sie von ihren Erfahrungen. Lehramtsstudentin Selina ist 21 Jahre alt und studiert im 6. Semester Geschichte und Deutsch für Gymnasiallehramt an der FAU.

In der Lehr:werkstatt

…arbeiten eine Studierende oder ein Studierender des Lehramts Gymnasium oder Realschule (Lehr:werkerin oder Lehr:werker) und eine Lehrkraft (Lehr:mentorin oder Lehr:mentor) über ein Schuljahr studienbegleitend zusammen. Von dieser intensiven Tandemarbeit profitieren alle Beteiligten:

  • Studierende erfahren frühzeitig in ihrem Studium, was es heißt, als Lehrkraft zu arbeiten, und können Studieninhalte in der Praxis umsetzen. Hierdurch werden sie in ihrer Berufswahl bestärkt oder können sie reflektiert korrigieren. Außerdem erhalten sie kompetentes Feedback ohne Notendruck.
  • Lehrkräfte erhalten Unterstützung im Unterricht und in der Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern, können neue Ideen umsetzen und ihre Erfahrungen weitergeben und erleben Entlastung.
  • Schülerinnen und Schüler können intensiver individuell gefördert werden und profitieren von dem verbesserten Betreuungsverhältnis durch die Tandems.
  • Schulen tragen nicht nur aktiv zur Lehrkräftebildung bei, sondern erweitern auch ihre Lernangebote.

Während des Lehr:werkstatt-Jahres werden die Tandems durch vielfältige universitäre Angebote unterstützt und fortgebildet. Eine begleitende Lernreise bietet synchrone und asynchrone sowie fakultative und obligatorische Elemente:

  • synchron: Kompetenzworkshops für die Tandems zu Themen wie Teamteaching, Classroom Management oder Feedback sowie Begleitveranstaltungen für die Studierenden zu vertieften Inhalten
  • asynchron: Input, Inspiration und Reflexionsaufträge für die eigene Ausbildung und Implementierung im Praktikumsalltag

Das Engagement in der Lehr:werkstatt wird Studierenden des Lehramts Gymnasium und Realschule als Orientierungspraktikum und pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum bescheinigt und durch ein Zertifikat gewürdigt.

Aktuelle Informationen zur Lehr:werkstatt im Schuljahr 2026/27 werden baldmöglichst hier veröffentlicht.
Gegebenenfalls ist die Bewerbung für die Teilnahme im Schuljahr 2026/27 voraussichtlich frühestens im April 2026 möglich.
Falls Sie ggf. die Bewerbungsphase nicht verpassen wollen, melden Sie sich gerne: zfl-lehrwerkstatt@fau.de

Blockphasen

Lehr:werkerin oder Lehr:werker und Lehr:mentorin oder Lehr:mentor arbeiten ab dem ersten Schultag zusammen:

  • Das Lehr:werkstatt-Jahr startet mit einer etwa dreiwöchigen Blockphase nach den Sommerferien noch in der vorlesungsfreien Zeit, in der die Studierenden möglichst täglich am Schulgeschehen teilnehmen. Idealerweise bestreiten die Tandems bereits die Jahresanfangskonferenz gemeinsam.
  • Innerhalb der nächsten Semesterferien (Februar bis April) ergibt sich erneut die Gelegenheit, über drei bis vier Wochen hinweg jeden Tag im Tandem zusammenzuarbeiten.

Studienbegleitende Phasen

Während der Vorlesungszeiten im Winter- und Sommersemester läuft die Lehr:werkstatt parallel zum Lehramtsstudium:

  • Abhängig von den Stundenplänen beider Tandempartnerinnen oder -partner legt jedes Team einen bis zwei Tage pro Woche fest, an denen die Studierenden den Lehrkräften für schulische Aufgaben zur Verfügung stehen und den Unterricht aktiv mitgestalten.
  • Die Prüfungsphasen können nach gemeinsamer Absprache im Tandem von Präsenzzeiten in der Schule freigehalten werden.

Kompetenzworkshops

Im Laufe des Lehr:werkstatt-Jahres werden zwei Kompetenzworkshops für die Tandems angeboten:

  • Die mehrstündigen Workshops finden im Herbst und im Frühjahr statt.
  • Jahresaktuelle Inhalte greifen spezifische Themenstellungen des Unterrichtens (im Tandem) auf und setzen neue Impulse zur direkten Umsetzung im Schulalltag.
  • Der Besuch der Kompetenzworkshops ist für die Studierenden verpflichtend; für die Lehrkräfte optional, aber gewünscht. Den Lehrkräften wird die Teilnahme als Fortbildung bescheinigt.

Lernreise für Studierende

Die Lehr:werkstatt bietet den Studierenden zusätzlich zur intensiven Praxiserfahrung eine synchrone und asynchrone Begleitung in Form einer Lernreise. In dieser werden Input und Inspirationen zu relevanten Thematiken des Lehrkräfteberufs sowie Reflexionsanregungen gegeben. Die Lernreise erstreckt sich mittels verschiedener Stationen über das gesamte Schuljahr hinweg:

  • Die synchronen Elemente werden in Form von Begleitveranstaltungen abgehalten. Neben spannenden Fokusthemen, die sich unmittelbar in die Praxis umsetzen lassen, stehen der Austausch untereinander sowie das Erleben digitaler Tools und Methoden im Mittelpunkt. Externe Dozierende bereichern das Angebot zusätzlich.
  • Die asynchronen Elemente werden durch eine Reihe von fakultativen und obligatorischen Lernstationen abgebildet, die in Eigenarbeit absolviert werden. Sie dienen der thematischen Vertiefung und individuellen Weiterbildung, wobei sich die Studierenden kleinerer selbst auszuwählender Herausforderungen annehmen können.

Mehrwert für Lehr:werkerinnen und Lehr:werker

Lehr:werkerinnen und Lehr:werker …

  • reflektieren ihren Berufswunsch unter Realbedingungen und treffen darauf basierend eine fundierte Berufsentscheidung.
  • erhalten kompetentes Feedback ohne Notendruck.
  • erhalten einen realistischen Einblick in das Schulleben und den Alltag einer Lehrkraft.
  • sammeln Erfahrung im Unterrichten.
  • profitieren von einer intensiven Betreuung – von Schule und ZfL.
  • können sich von ihrer Lehr:mentorin oder ihrem Lehr:mentor ein qualifiziertes Zeugnis ausstellen lassen, das über ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten Auskunft gibt.
Die Lehr:werkstatt ist für mich eine tolle Möglichkeit, vertieften Einblick in den Schulalltag und meinen zukünftigen Beruf zu bekommen. Ich profitiere sehr vom Austausch mit meiner Mentorin und ihren Erfahrungen. Durch die intensive Zeit an der Schule weiß ich genau, was mich in meinem eigenen Lehrerinnenalltag später erwarten wird und fühle mich dafür besser vorbereitet.
Magdalena Roth, Lehr:werkerin

Mehrwert für Lehr:mentorinnen und Lehr:mentoren

Lehr:mentorinnen und Lehr:mentoren…

  • können ihre Schülerinnen und Schüler individueller fördern.
  • erhalten die Möglichkeit, sich Feedback durch Studierende einzuholen.
  • gewinnen neue Impulse aus der universitären Lehrkräftebildung.
  • können sich im Teamteaching ausprobieren.
  • erfahren Unterstützung und Entlastung.
  • können sich in Workshops fortbilden.
  • bilden die Lehrkräfte von morgen aus.
Die Lehrwerkstatt gibt mir nach 30 Dienstjahren nochmal die Möglichkeit mit zukünftigen jungen Kolleginnen und Kollegen gewohnten Unterricht zu überdenken, Neues auszuprobieren und Altes in Frage zu stellen. Der Zugang zu den heutigen Schülergenerationen fällt mir dadurch leichter, die Lehr:werkerin oder der Lehr:werker kann alte Erfahrungen teilen und neue machen.
Claus Schmalhofer, Lehr:mentor

Mehrwert für Schülerinnen und Schüler

Schülerinnen und Schüler…

  • haben eine zweite Ansprechperson.
  • erleben unterschiedliche Persönlichkeiten und Methoden zweier Lehrkräfte.
  • werden individuell gefördert.
  • können sich über ein Lehramtsstudium informieren.
Schüler haben doppelt so viele Ansprechpartnerinnen und -partner in Phasen selbständigen Arbeitens, haben zwei Quellen für Erklärungen und erfahren eine größere didaktische Vielfalt.
Christoph König, Lehr:mentor

Mehrwert für Schulen

Schulen…

  • steigern die Teamorientierung im Kollegium.
  • generieren Freiräume für Projekte und weitere Lernangebote.
  • bieten ihren Schülerinnen und Schülern ein gesteigertes Betreuungsverhältnis über ein gesamtes Schuljahr.
  • leisten im Kontakt mit dem ZfL einen wertvollen Beitrag zur Aus- und Fortbildung von Lehrkräften.
Als Schulleiter freue ich mich sehr über die jungen Nachwuchslehrkräfte, die neue Ideen und frischen Wind in die Schulen bringen. Diese Impulse beleben den Schulalltag und tragen zu einer individuellen Förderung unserer Schülerinnen und Schüler bei.
Peter A. Müller, Schulleiter Realschule Röthenbach

1. Voraussetzungen

Studierende müssen zu Beginn des Lehr:werkstatt-Jahres in dem Studienfach bzw. den Studienfächern, in dem bzw. denen sie die Lehr:werkstatt absolvieren, das 3. Fachsemester erreicht haben.
Lehrkräfte stellen vor der Freigabe ihrer Bewerbung sicher, dass ihre Schulleitung über ihre Bewerbung unterrichtet und damit einverstanden ist.

2. Anmeldung

Interessierte Lehrkräfte und Studierende bewerben sich jeweils im Frühjahr für das nächste Schuljahr auf dieser Seite. Der Bewerbungszeitraum für das Schuljahr 2026/27 steht ggf. leider noch nicht fest.
Nur Bewerberinnen und Bewerber, die den Fragebogen mit den erforderlichen Daten ausgefüllt und rechtzeitig zum Bewerbungsschluss freigegeben haben, können an der Tandembildung teilnehmen.

Achtung LA RS:


Bitte ziehen Sie in Erwägung, sich bis spätestens 1. Juni eines Jahres zusätzlich beim zuständigen Praktikumsamt für das pädagogisch-didaktische Praktikum anzumelden, falls Sie dieses zeitnah ablegen müssen. Im Falle, dass ein Matching nicht zustande kommt, sind Sie ansonsten auch zu keinem päd.-did. Praktikum zugelassen. Studierende des LA GYM brauchen sich nicht zusätzlich anzumelden. Für Nachfragen steht das für Sie zuständige Praktikumsamt zur Verfügung.

3. Tandembildung

Das Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung führt die Tandembildung durch und benachrichtigt die Teilnehmenden per E-Mail über die potenzielle Tandempartnerinnen oder -partner und nächste Schritte.

  • Zunächst wird ein erstes sog. Matching durchgeführt. Wer hier noch kein passendes Match erhalten konnte, bleibt automatisch im Pool der Bewerbenden und hat eine zweite Chance auf eine Teilnahme.
  • Im Zuge der anschließenden Nachakquise bemüht sich das ZfL um weitere Tandembildungen. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihre Teilnahmechancen erhöhen können.

Lehrkräfte und Studierende werden gebeten sicherzustellen, dass sie über den bei der Bewerbung angegebenen Kontakt erreichbar sind. Die genauen Matching-Termine erfahren Sie im Bewerbungsprozess.

4. Kennenlernen

Die Tandems verabreden untereinander ein Kennenlernen. Bei diesem Treffen klären sie anhand eines Leitfadens ihre Erwartungen, Bedürfnisse und weitere für eine gute Zusammenarbeit entscheidende Punkte.

5. Bestätigung

Die Tandempartnerinnen und -partner melden bis zu der per E-Mail kommunizierten Frist individuell zurück, ob sie in ihrem vorgeschlagenen Tandem arbeiten möchten oder nicht.

  • Sagen beide Partnerinnen oder Partner zu, ist das Tandem bestätigt.
  • Legt eine bewerbende Person ein Veto ein, werden im Zuge der Nachakquise andere Tandempartnerinnen oder -partner gesucht. Die letztendliche Teilnahmechance verringert sich dabei.
  • Wenn eine bewerbende Person keine Rückmeldung gibt, gilt das Tandem als nicht bestätigt und der oder die betreffende Bewerberin oder Bewerber kann in diesem Bewerbungszeitraum ggf. vom Verfahren ausgeschlossen werden.

6. Zuteilung

Nach Abschluss der Bewerbungsphase (i.d.R. Ende Juni) erhalten alle bestätigten Tandems ein  Willkommensschreiben vom ZfL sowie ein Informationspaket, das alle weiteren Schritte und Termine erläutert. Das zuständigen Praktikumsamt Gymnasium übernimmt die offizielle Zuweisung der Studierenden an die Schule der jeweiligen Tandemlehrkraft ohne Ihr weiteres Zutun, beim Realschul-Lehramt ist eine zusätzliche Registrierung auf einem Portal erforderlich.

7. Geschafft!

Willkommen im neuen Lehr:werkstatt-Jahrgang an der FAU!

Studierende

Lehr:werkstatt

Wie werde ich Lehr:werkerin oder Lehr:werker?

Bewerben können Sie sich für das jeweils kommende Lehr:werkstatt-Jahr immer etwa im Frühjahr hier auf dieser Seite.

Kann ich Lehr:werkerin oder Lehr:werker an meiner ehemaligen Schule werden?

Um für die Studierenden den Rollenwechsel von der Schülerinnen- oder Schülerrolle zur Rolle der Lehrperson möglichst reibungslos zu gestalten, werden keine Tandems mit Lehrkräften der ehemaligen Schule der Studierenden gebildet.

Sollten Sie dennoch explizit mit einer Tandempartnerin oder einem Tandempartner an Ihrer alten Schule arbeiten wollen, setzen Sie sich bitte vor Einreichung Ihrer Bewerbung mit uns in Verbindung.

Wie erhöhe ich meine Chancen, gematcht zu werden?

Je mobiler Sie sind, umso besser sind die Matchingmöglichkeiten. Viele Schulen, die weiter vom Uni-Standort entfernt sind, zeigen eine hohe Bereitschaft, sich auf die Bedürfnisse der Lehr:werkerinnen und Lehr:werker einzurichten. Die meisten Schulen in angrenzenden Landkreisen sind auch gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und damit mit dem Semesterticket erreichbar.

Ihre Teilnahmechancen erhöhen sich außerdem durch eine möglichst frühe Bewerbung während des Bewerbungszeitraums.

Letztendlich hängen Ihre Teilnahmechancen v.a. von der Anzahl der Lehrkräfte mit Ihrer Fächerkombination sowie der Anzahl der Mitbewerberinnen und Mitbewerber ab. Sollte sich ein Match aufgrund eines Missverhältnisses im Bewerberinnen- und Bewerber-Pools einmal schwierig gestalten, bitten wir um Ihr Verständnis.

Unterstützen Sie uns gerne bei der Suche nach einer passenden Lehrkraft für Sie, indem Sie eigenmächtig an Schulen herantreten und die Teilnahme einer Lehrkraft des Kollegiums erfragen. Gerne stellen wir Ihnen hierfür geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung.

Welche Verpflichtungen gehe ich ein?

Die Lehr:werkerin oder der Lehr:werker verpflichtet sich zur Teilnahme an der Lehr:werkstatt für die Dauer des Schuljahres. Sie oder er hat im Vorfeld geprüft, ob sich die Lehr:werkstatt mit dem Studienpensum der beiden Semester gut vereinbaren lässt. Obligatorisch ist die Teilnahme an den Kompetenzworkshops und Begleitveranstaltungen, das Führen eines Logbuchs als Beleg für die abgeleisteten Praktikumsstunden sowie die Beteiligung an der sog. Lernreise, also dem Begleitprogramm zur Lehr:werkstatt für Studierende.

Ist die Lehr:werkstatt zeitlich mit einem Vollzeitstudium vereinbar?

Die Lehr:werkstatt ist darauf ausgelegt, sich gut mit einem Vollzeitstudium vereinbaren zu lassen. Die Richtdauer während des gesamten Lehr:werkstatt-Jahres beträgt 225 – 260 Stunden. Diese könnten sich folgendermaßen auf die einzelnen Bausteine der Lehr:werkstatt verteilen:

  • Erste Blockphase: 3-4 Wochen, bei 4 – 5 Stunden täglich: 60 – 100 Stunden
  • Studienbegleitende Phase WiSe: 10 Wochen, 4 – 5 Stunden je Woche: 40 – 50 Stunden
  • Zweite Blockphase: 3-4 Wochen, bei 4 – 5 Stunden täglich: 60 – 100 Stunden
  • Studienbegleitende Phase SoSe: 6 Wochen, 4 – 5 Stunden je Woche: 24 – 30 Stunden

Die Ausgestaltung in jedem Tandem erfolgt individuell – Lehr:mentorin oder Lehr:mentor und Lehr:werkerin oder Lehr:werker stimmen sich über die zeitliche Verteilung der Stunden ab und gestalten diese so, dass es für ihr Tandem optimal ist.

Kann ich trotz bereits absolvierter Pflichtpraktika teilnehmen?

Durch die Lehr:werkstatt können zwei Praktika der LPO I ersetzt werden: das Orientierungspraktikum und das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum.

Wurden beide Praktika bereits absolviert, steht dies der Teilnahme an der Lehr:werkstatt nicht im Wege. Ganz im Gegenteil: Die dort gesammelte Schulerfahrung kann gewinnbringend in das Lehr:werkstatt-Jahr miteinfließen; das Engagement in der Lehr:werkstatt stellt eine zusätzliche Qualifikation dar.

Wie gehe ich vor, wenn ich während der Lehr:werkstatt noch Praxiseinblick in einer zweiten Schulart bekommen möchte?

Laut LPO I muss das Orientierungspraktikum an mindestens zwei unterschiedlichen Schularten abgeleistet werden, wovon mindestens eine Woche des Praktikums an einer Mittelschule oder an einem Förderzentrum stattfinden muss. Diese Pflicht gilt allerdings nicht für die Teilnehmenden der Lehr:werkstatt.

Dennoch wird empfohlen, im Rahmen der Lehr:werkstatt freiwillig 1 Woche Praktikum an einer Mittelschule oder in einem Förderzentrum zu absolvieren, da Praxiseinblicke an verschiedenen Schularten sehr gewinnbringend sind.

Studierende nehmen hierfür eigenständig Kontakt mit der gewünschten Mittelschule bzw. mit dem gewünschten Förderzentrum auf.

Die zweite Blockphase ist hierfür ein geeigneter Zeitpunkt.

Es können maximal 20 Unterrichtsstunden an der anderen Schule für die Lehr:werkstatt angerechnet bzw. im Logbuch eingetragen werden.

Wie erfolgt die Anrechnung der Lehr:werkstatt als Orientierungs- und pädagogisch-didaktisches Praktikum?

Alle bestätigten Tandems werden von den zuständigen Praktikumsämtern offiziell zugeteilt. Die Praktikumsämter gewährleisten, dass die Lehr:werkstatt nach Ableistung des Schuljahres als Ersatz für Orientierungs- und pädagogisch-didaktisches Praktikum anerkannt werden kann. Ausgestellt werden die entsprechenden Bescheinigungen von der Schulleitung der jeweiligen Lehr:werkstatt-Schule.

Was passiert, wenn Lehr:werkerin oder Lehr:werker und Lehr:mentorin oder Lehr:mentor eine unterschiedliche Fächerkombination haben?

Es kann vorkommen, dass das gebildete Tandem nur ein Fach gemeinsam hat. In diesen Fällen findet sich im Kollegium fast immer eine weitere Lehrperson, die die Rolle einer Zweitmentorin oder eines Zweitmentors übernimmt. Wir empfehlen, dass die Lehrkräfte die Studierenden bei der Ansprache etwaiger weiterer Lehrkräfte unterstützen.

Studierende können einer zweiten Lehrkraft anbieten, ebenfalls offiziell als Mentorin oder als Mentor ins Projekt aufgenommen zu werden. Findet sich eine solche Zweitlehrkraft, sodass im Trio (statt im Tandem) agiert wird, setzen Sie sich bitte sogleich mit uns unter dem angegebenen Kontakt in Verbindung.

Ich kann an einer Veranstaltung der Lehr:werkstatt nicht teilnehmen. Was soll ich tun?

Die Teilnahme an den Kompetenzworkshops sowie den Begleitveranstaltungen ist für Studierende verpflichtend. Aus diesem Grund behalten wir uns vor, bei unentschuldigtem Fehlen kein Zertifikat auszustellen. Sollten Sie begründet verhindert sein, setzen Sie sich mit uns bitte frühzeitig in Kontakt.


Lehrkräfte

Lehr:werkstatt

Wie werde ich Lehr:mentorin oder Lehr:mentor?

Bewerben können Sie sich für das jeweils kommende Lehr:werkstatt-Jahr immer etwa im Frühjahr hier auf dieser Seite.

Wie erhöhe ich meine Chancen, gematcht zu werden?

In der Vergangenheit hat es sich gezeigt, dass es wenig gewinnbringend für beide Tandempartnerinnen oder -partner ist, wenn das Tandemfach beispielsweise nur zwei Stunden an zwei verschiedenen Tagen unterrichtet wird. Prüfen Sie also vorab, mit welchem Ihrer Fächer eine Teilnahme an der Lehr:werkstatt praktikabel ist. Sollte dies nur auf ein Unterrichtsfach zutreffen, sind Sie dennoch herzlich eingeladen, sich zu bewerben. In der Regel finden sich weitere Kolleginnen und Kollegen, die die zugeteilte Studentin oder den Studenten in deren Zweitfach zur Verfügung stehen. Wenn Sie sich direkt als Lehrkräfte-Duo bewerben möchten, kontaktieren Sie uns bitte vor Einreichung Ihrer Bewerbung.

Ihre Teilnahmechancen erhöhen sich außerdem durch eine möglichst frühe Bewerbung (ab Anfang Februar jeden Jahres).

Letztendlich hängen Ihre Teilnahmechancen v.a. von der Anzahl der verfügbaren Studierenden mit Ihrer Fächerkombination sowie der Anzahl der Mitbewerber/innen ab. Sollte sich ein Match aufgrund eines Missverhältnisses im Bewerberinnen- und Bewerber-Pool einmal schwierig gestalten, bitten wir um Ihr Verständnis.

Was passiert, wenn Lehr:werkerin oder Lehr:werker und Lehr:mentorin und Lehr:mentor eine unterschiedliche Fächerkombination haben?

Es kann vorkommen, dass das gebildete Tandem nur ein Fach gemeinsam hat. In diesen Fällen findet sich im Kollegium fast immer eine weitere Lehrperson, die die Rolle einer Zweitmentorin oder eines Zweitmentor übernimmt. Wir empfehlen, dass die Lehrkräfte die Studierenden bei der Ansprache etwaiger weiterer Lehrkräfte unterstützen.

Lehrkräfte können sich auch bereits während des Bewerbungszeitraums, also noch vor Beginn des Lehr:werkstatt-Jahres, im Kollegium abstimmen. Findet sich direkt eine interessierte Zweitlehrkraft, sodass im Trio (statt im Tandem) agiert werden soll, setzen Sie sich bitte sogleich mit uns unter dem angegebenen Kontakt in Verbindung.

Kann ich gemeinsam mit einer Kollegin oder einem Kollegen eine Studentin oder einen Studenten betreuen?

Selbstverständlich! Gerade, wenn interessierte Lehrkräfte bereits absehen können, dass ihr Stundenkontingent oder ihre Fächerkombination ungünstig sind, um Studierenden das Erbringen von mind. 225 Praktikumsstunden bzw. einen realistischen Einblick in den Schulalltag zu ermöglichen, bietet es sich an, eine zweite Lehrkraft hinzuzuziehen.

Stimmen Sie sich in diesem Fall gerne bereits während des Bewerbungszeitraums in Ihrem Kollegium ab. Findet sich eine Zweitlehrkraft, sodass im Trio (statt im Tandem) agiert werden soll, setzen Sie sich bitte sogleich mit uns unter dem angegebenen Kontakt in Verbindung.

Wie wird mir die Teilnahme bescheinigt?

Lehrkräfte erhalten ein Zertifikat für die einjährige Teilnahme am Projekt. Die einzelnen Kompetenzworkshops werden außerdem als Fortbildungen bescheinigt.

Welche Verpflichtungen gehe ich ein?

Die Lehr:mentorin oder der Lehr:mentor verpflichtet sich zur Teilnahme an der Lehr:werkstatt für die Dauer des Schuljahres. Sie oder er ist auf eine ausreichende Anzahl an Schulstunden bedacht, sodass eine Beteiligung der Studierenden gewährleistet ist. Eine Teilnahme an den Kompetenzworkshops ist nicht verpflichtend, aber v.a. für die Stärkung des Teamgeistes im Tandem wünschenswert.