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Nürnberg, 12.07.2018
Bild: Giulia Iannicelli

Am 12. und 19. Juli 2018 wurden 280 AbsolventInnen der Lehramtsstudiengänge der FAU feierlich verabschiedet. Der Festabend war den ehemaligen Studierenden gewidmet, die im Herbst 2017 und Frühjahr 2018 das Erste Staatsexamen für das Lehramt an öffentlichen Schulen erfolgreich abgelegt haben. Auf dem Programm der Feiern standen Grußworte, Festreden, musikalische Beiträge sowie die Ehrung der Jahrgangsbesten und aller AbsolventInnen.

Die Aula am Campus Regensburger Straße in Nürnberg war zu diesem Anlass mit AbsolventInnen der Lehrämter Grund-, Mittel-, Realschule und ihren Gästen bis auf den letzten der knapp 760 Sitzplätze gefüllt. Zahlreiche Gäste von der Regierung Mittelfranken, den Staatlichen Schulämtern, dem BLLV und NLLV waren der Einladung gefolgt. Der Abend startete mit „Me and Mrs Jones“ von Michael Bubleé, gekonnt arrangiert und vorgetragen von den MusikstudentInnen des Abschlussjahrgangs. Nach einer Begrüßung durch den Prodekan des Campus, Prof. Dr. Wolfgang Pfeiffer, und den Ausrichter der diesjährigen Feier, Prof. Dr. Rudolf Kammerl, Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik, folgte das Grußwort von Prof. Dr. Bärbel Kopp, Vizepräsidentin Education der FAU. Das zweite Grußwort des Abends richtete Prof. Dr. Rainer Trinczek, Dekan der Philosophischen Fakultät und des Fachbereichs Theologie an die Anwesenden.

Nach einem weiteren schwungvollen musikalischen Beitrag, „Got to Get You“ von den Beatles, folgte der wissenschaftliche Festvortrag mit dem Titel „Nichts ist so beständig wie der Wandel“. Der Beitrag von Prof. Kammerl hatte die anstehende, bereits vom Kultusministerium beschlossene Digitalisierungsoffensive an bayerischen Schulen und Universitäten zum Thema, ein weiteres Beispiel für den stetigen Wandel in Schule und LehrerInnenbildung, dem sicher noch viele folgen werden. Es wurden Chancen und Risiken dieser Entwicklung angesprochen, die Bedeutung eines kompetenten Umgangs mit digitalen Medien und Technologien und deren intelligente Nutzung sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf die LehrerInnenbildung und den LehrerInnenberuf. Dann übernahmen Evelina Winter, Florian Werner und Nick Naujoks das Wort, die die Rede der AbsolventInnen für die diesjährige Feier vorbereitet haben. Dabei ging es um die „Evaluation der Studienjahre 2012-2018“. Die drei blickten mit Charme, Witz und theatralischem Talent auf die Jahre ihres Studiums zurück, überraschten das Publikum mit einigen Zitaten, sprachen kritisch einige der in Bezug auf Studierende kursierenden Klischees an, betonten die enorme und vielfältige Bedeutung der Lerngruppe in der Zeit der Vorbereitung auf das Staatsexamen und gaben zum Schluss doch ihrer Vorfreude auf das Referendariat Ausdruck. Das Publikum applaudierte begeistert.

Der nächste Programmpunkt war die Ehrung der Jahrgangsbesten und aller AbsolventInnen durch die Vizepräsidentin, Dekan, Prodekan des Campus und Prof. Kammerl. Da durfte der nächste musikalische Beitrag, „Tage wie diese“ von Die Toten Hosen, musikalisch einfallsreich präsentiert von knapp zwanzig MusikabsolventInnen des Abschlussjahrgangs, nicht fehlen. Das Gruppenfoto auf der Bühne und eine kurze Verabschiedung durch Prof. Kammerl bildeten den Abschluss des offiziellen Teils der Feier. Danach genossen die Gäste die fröhliche Feststimmung und den lauen Sommerabend bei einem Getränk im Foyer und auf dem Platz vor dem Aulagebäude.

Erlangen, 19.07.2018 (Bild: Daniel Thomaier)

Einen ebenso feierlichen wie unterhaltsamen Abschied von der Studienzeit und Start in einen neuen Lebensabschnitt erlebten die AbsolventInnen des gymnasialen Lehramts eine Woche später mit ihrer Feier im Audimax in Erlangen. Angelehnt an Goethes Faust präsentierte Gudrun Dietzfelbiger einen lyrisch-launigen Rück- und Ausblick aus Sicht der AbsolventInnen. Die Vizepräsidentin Education der FAU thematisierte, wie eine Woche zuvor in Nürnberg, Transitionen, von denen die AbsolventInnen bereits einige in ihrem Leben erfolgreich gemeistert haben und nun vor einem weiteren Übergang stehen – von der Universität ins Berufsleben. Alle Übergänge verlaufen erfolgversprechender, wenn auf soziale Ressourcen, wie Eltern, Familie, FreundInnen gebaut werden kann. Daher, so die Pädagogin, gilt auch den Angehörigen ein herzliches Dankeschön für die bisherige und zukünftige Begleitung und Unterstützung. Zum Abschluss ihres Grußwortes wünschte die Vizepräsidentin den AbsolventInnen „bereichernde Begegnungen mit Schülerinnen und Schülern sowie Kolleginnen und Kollegen und insbesondere Freude und Zuversicht in Bezug auf die nächste anstehende Transition in ihrem Leben.“

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